
...und komm mit mir.
Die Sicht nach draußen ist heute eingeschränkt. Die Regentropfen auf dem Fenster liegen dicht beieinander und veranstalten ein kleines Wettrennen. Welcher wird wohl der erste sein, der sich seinen Weg nach unten bahnt?
Hier und da bilden sich Wasserstraßen und machen es zu einer kleinen Herausforderung keine nassen Füße zu bekommen.
Kein guter Tag um rauszugehen, dafür aber ein wunderbarer Tag um im Bett liegen zu bleiben und von dem schönen Wetter zu träumen.
Ich für meinen Teil habe aber mein Buch zur Hand genommen, und war erstaunt darüber wie schnell ich doch schon vorangekommen bin. Samstag hab ich mir "twilight" aus Langeweile von Jenn ausgeliehen, und ich denke dass ich es morgen fertig gelesen hab. Wenn ich daran denke dass ich mich schon seit einem halben Jahr durch das Stephen King Buch kämpfe, wird mir bewusst, dass ich es wohl lieber sein lassen sollte.
Ich stell mir wohl doch lieber die perfekte Romanze mit dem Traumprinzen vor, als irgendwelche wirren Geschichten über Glücksräder und ein unerwartetes Erwachen aus einem Koma. (Romanzen sind zudem wesentlich leichter zu lesen ;) )
Über einen Satz musste ich wirklich lachen. "My mind definitely had too much free time, and it was getting out of control".
Ja mein Verstand gerät ziemlich oft außer Kontrolle. Gerade in letzter Zeit. Viel zu viele Gedanken die sich um viel zu viele unnötige Geschichten drehen. Um Geschichten die schon viel zu lange in meinem Kopf herumspuken. Sei es über meinen Traumprinzen (der sehr wahrscheinlich sein Navi verloren hat), meinen Lieblingsort, alte Zeiten oder die Zukunft.
Manchmal ist es schön,einfach die Augen zu schließen, und zu träumen. Auf eine Reise in ein weit entferntes Land zu gehen. Aber an irgendeinem Punkt sollten wir wieder in der Realität ankommen und uns mit einem Lächeln sagen "eigentlich bin ich genau hier und jetzt glücklich". Vielleicht lebt man nämlich gerade in seinem Traum und realisiert es nur nicht so ganz - Ich habe lange von einem Leben in Amerika geträumt :)