Sonntag, 18. Juli 2010

Tage wie diese...

... erinnern mich an mein Leben in Deutschland.

Nach rumchillen am Computer und anschließendem am Pool Treffen mit Caro und Britta, habe ich mich mal wieder mit einer Schüssel Erdbeer/Bananenquark hinters Haus gesetzt und überlegt was ich mit mir anfangen soll.

Alle haben ihren Abend verplant, die Familie ist gerade irgendwo im nirgendwo, ich bin allein zuhause und habe zu nichts Lust. Die wahrscheinlich beste Lösung wäre ins Bett gehen gewesen, doch dafür war es noch zu früh und zu hell.
Ich hätte mal wieder einen Stift in die Hand und anfangen können zu malen... oder in ein paar Klaviertasten reinhauen können... vielleicht auch die ein oder andere Gitarrensaite zupfen und dazu singen können. Doch all das war nicht in greifbarer Nähe.
Mein Scrapbook gammelt mit den verschiedensten Bildern vor sich hin, das Abschiedsgeschenk für Caro schreitet auch nur langsam voran.
Ich will nicht Auf Wiedersehen sagen, doch das Geschenk einfach nur an der Seite liegen lassen hält die Zeit auch nicht an.
Noch 129 Tage trennen mich von meinem zuhause. Im Vergleich mit den ca. 394 zu Beginn ist das nicht mehr viel. Noch knapp 100 Tage bis zu meinem Trip, noch ca. 65 richtige Arbeitstage...
Dazu fällt mir nur ein "525600 minutes, 525000 journeys to plan...how do you measure the life of a woman or a man? how about love ?" [...]

Ich saß also so da und hab mir Möglichkeiten überlegt den Abend zu verbringen, und hab wohl die gleiche Entscheidung getroffen, die ich auch in Deutschland getroffen hätte - die Falsche.
Ich hab mich auf die Couch niedergelassen und hab mir erst Shrek 2 und anschließend Shrek 3 angeschaut.
Unglaublich oder? Ein Sonntag in New York und Denise verschwendet ihre Zeit.
Nun ich habe es geschafft - Der Tag ist vorbei und morgen gehts auf in eine neue Woche.

PS.: Die Amis fangen übrigens ihre Woche Sonntags an, anstatt Montags.