Dienstag, 24. November 2015

Fensterbank und Kaffee...

Da sitze ich. Mit der Tasse Kaffee in der Hand, auf der Fensterbank von Flemmings Wohnung und lass die letzten Tage Revue passieren. Durch die längste Fußgängerzone Europas schlendern, ein Smørrebrod essen, ein Selfie mit der kleinen Meerjungfrau. Was ein typischer Tourist eben so macht. Da stimmt's mich allerdings ein wenig glücklich, dass mich jeder erst auf Dänisch angesprochen hat - so typisch deutsch kann ich also garnicht ausgesehen haben.

Bitter kalt! Ich muss mich wohl endlich damit abfinden - es ist Winter. Unmöglich so viel Kaffee zu trinken oder sich zum Essen ins Warme zu setzen. Geldtechnisch gesehen übrigens ebenfalls schwierig. Aber ich hab viel gesehen, hab mich viel bewegt und beschlossen besser im Sommer nochmal vorbei zu schauen. Vielleicht kann ich bis dahin auch Fahrrad fahren, denn dass ich noch nach meiner 20-minütigen ich-fahr-mal-schnell-an-den-Bahnhof-Aktion lebe, ist ein großes Wunder. Ich gehör eben doch aufs Skateboard. Und jetzt ist es soweit, nochmal alles in die Koffer stopfen, einen letzten Kaffee und ab an den Flughafen - New York, du hast mich bald wieder.

Dienstag, 8. September 2015

Adventure begins when comfort has left you!

Viel unterwegs, wenig am Posten. So soll es doch eigentlich sein! Kopf geradeaus, Blick in die weite Welt, statt stur aufs Handy um allen davon zu berichten. Immer wieder stolpert mir in letzter Zeit folgendes Zitat über die Füße.


"Hapiness is only real when shared."
- Into the wild -


Natürlich sollte man die tollen Momente teilen. Aber doch lieber mit dem großen Leuchten in den Augen und ein Lächeln auf dem Gesicht, statt mit Smileys auf Instagram, Facebook oder Blogspot. Bei nem großen Milchkaffee. Am besten aus ner großen bauchigen Tasse die man mit zwei Händen halten muss. Mit liebevoll gestalteten Milchschaumfiguren, Füße hochgestellt auf Stuhl, Sessel oder Sofa. Ich liebe Milchschaumfiguren! Irgendwann kann ich mir selbst welche in den Kaffee malen. Vorher suche ich mir eben gute Baristas. Und Starbucks gehört nicht dazu! Muss aber an dieser Stelle zugeben – vor 5 Jahren war ich stolze Besitzerin einer goldenen Starbuckskarte. ;-)

Zurück zu den Abenteuern! Spontaner Berlintrip! Fremde Menschen, fremdes Bett, egal – hauptsache Berlin! Ich liebe diese Stadt. Und irgendwann mag ich am Schreibtisch einer kleinen Werbeagentur sitzen. Gern auch eine große, aber bitte modern und kreativ! Keine Münzen! Viele verrückte Menschen die so sind wie ich. Tattoos, Piercings, Blumen in den Haaren, Schuhe mit Löchern. Leute denen die Meinung anderer egal ist, Leute die was zu erzählen haben.
Es wird nicht lange dauern, dann heißt es wieder – ab in den Bus, ab Germknödel bei Häppies essen, ab ins Café am Straßenrand, Menschen beobachten, das Leben genießen!


Montag, 10. August 2015

Kreatives Chaos


Der Countdown läuft. Buntes Papier überall auf dem Boden. Im Hintergrund dreht die Schallplatte ihre Runden. Mit den Stiften könnte man Mikado spielen. Bald ist Geburtstagszeit!


"Ich hab keine Heimat, ich hab nur dich. Du bist zu Hause für immer und mich"
- Annenmaykantereit -


Passt ganz gut. Der Dielenboden könnte etwas bequemer sein, aber der Baileys machts erträglich. 
Gebastelt wird am Geburtstagsgeschenk für Papa. Ich denke er wird sich freuen. Falsch – er hat sich einfach zu freuen! Ich freu mich jedenfalls auf den Kuchen. Falls es welchen gibt.
Zu gern würd ich ein Bild vom Geschenk hochladen. Aber ich glaube es gibt hier Spitzel. Ich heb's mir lieber fürs nächste Mal auf.



♥ + ⚡





"A lot of tears, a lot of hate, there it goes all the magic. But that's alright."
- Beatsteaks -


Tage, Wochen, Monate, Jahre. Wie die Zeit doch vergeht.


Gerade eben noch die Familie verabschiedet um ein Jahr in Amerika zu verbringen, jetzt – 5 Jahre später – als Mediengestalter hinterm Bildschirm. "Ich mach was Soziales. Auf keinen Fall ein Bürojob [...]" - Ha! Hab ich gedacht. Da tanzen meine Finger über die Tastatur...

Natürlich bin ich kreativ! Aber sowas von! Pixelschubser, Bastelfee und vor allem experimentierfreudig was meine Haarfarbe angeht. Nicht immer kommt die Kreativität durch wie man's gerne hätte. Und da ist dann noch dieser Blog. Gut, dass es online keinen Staub und keine Spinnen gibt, sonst würde wahrscheinlich alles so grau erscheinen wie das Wetter draußen.

Zurück zum Thema "was Soziales". Also Erzieher werd ich wohl nicht mehr werden. Ob ich meine gute Position als "Teamleiter – Mediengestalter" so schnell aufgebe? Ich bezweifle. Aber man kann ja in seiner Freizeit alles machen was im Job zu kurz kommt! Was Soziales – vielleicht nicht wie anfangs gedacht mit Kindern oder Erwachsenen, aber vom Namen her passt's trotzdem. Widme ich mich eben den "Sozialen" Medien. En bisschen Blogging hier, en bisschen da, vielleicht ne gute Abwechslung. Mal sehen was sich so ergibt.

Auf die Plätze, fertig, los!



Die Posts aus Amerika bleiben allerdings. Ist ja immernoch interessant zu lesen was so passiert ist. Und es war natürlich auch jede Menge Arbeit tagtäglich zu berichten.