Montag, 5. Juli 2010

Zum Strand...

Da Caro, Lisa und ich glücklicherweise heute alle zusammen frei hatten, haben wir mal wieder geplant zum Strand zu gehen.
Durch unsere ständigen Abende bei Starbucks, und die netten Konversationen mit ehemaligen Starbucksmitarbeiter sollte uns Lisas Auto heute nach Long Beach leiten.
Wresley hatte uns nämlich diesen Strand empfohlen mit dem Kommentar "der ist sowieso viel schöner und billiger". Wir wollten das natürlich überprüfen, doch als wir nach stundenlanger fahrt in dem Auto ohne Klimaanlage, und ewiger Parkplatzsuche vor dem Strand standen, sagte uns das Schild "12$ pro person"... Hahahaha... Für Jones Beach zahlten wir einmal 10$ für parken - fertig aus. Also quälten wir uns mit Kühltasche, Handtüchern und sonstigem Gedöns zurück ans Auto und kehrten um.
Viele andere Strände lagen auf dem Weg von Long Beach zurück, doch jedmöglichen, den wir reinfuhren, betrugen die Parkgebühren 30$ oder man durfte nur als Mitglied rein.



Letztendlich fanden wir uns also damit ab, wieder zu Jones Beach fahren zu müssen. Durch diesen etwas nervigen Umweg (schließlich hätten wir ja auch von anfang an dahin gehen können) umfuhren wir allerdings die Zollstelle, bei der wir eigentlich unser 10$ Ticket fürs parken bezahlt hätten sollen. Dementsprechend hatten wir natürlich keines zur Hand als wir auf den Parkplatz auffuhren, und der nette gutaussehnde braungebrannte junge Herr uns nach jenigem fragte.
Lisa lächelte nur verlegen aus dem Auto raus und meinte "nö.. wir haben keins".
Mister Sunnyboy dachte daraufhin kurz nach und grinste mit einem "just go" zurück.

So hatten wir mal einen Aufenthalt am Strand für umme. (wenn man jetzt mal Benzin und essen nicht mitrechnet ;) )

An dieser Stelle könnte ich eigentlich schon aufhören, aber ich hab noch eine kleine Geschichte, die mich heute ziemlich "geflasht" hat.
Fix und alle war ich, nachdem ich mit Caro aus dem Meer heraus und auf der Suche nach unserem Liegeplatz war. Wie letztes Mal schon beschrieben, ist der Antlantik nicht gerade so ruhig was Wellen betrifft, und an sich machte es auch relativ viel Spaß mit den Wellen mitzuspringen.
Heute leider nicht.
Letztes mal wurde mir schon klar, dass ich nicht unbedingt groß genug bin um mit jeder Welle mitzuspringen, aber das heute hat mir nochmal einigen Respekt vor dem Meer gegeben. Gott sei Dank war ich nur ein paar Meter vom Ufer entfernt, wo ich noch locker stehen konnte, denn die Wellen haben mir 2 mal derbe die Füße weggezogen, mich gegen den Boden gedrückt, und über den Sand geschlürft. Ich war schwer damit beschäftigt, meine Bikiniteile an meinem Körper zu behalten und auf dem schnellsten Wege aus dem Wasser zu kommen. Wieder auf festem Boden stehend musst ich erstmal kurz innehalten um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.
Es drehte sich noch alles um mich herum und ich wusste garnicht mehr so richtig was abging.
War wirklich krass!

Nun denn.. ich lebe noch... und ich muss Papa recht geben - ich müsste mal wieder Bilder hochladen... Genau das gleiche dachte ich heute auch ;)
Ich werds morgen versuchen, nachdem ich mir Stoff für meine kaputten Hosen, einen neuen Bikini, und essen gekauft hab!

PS.: Ja ich war schon etwas enttäuscht von der Unabhängigkeitsfeier! Wir hatten auch en paar Stände erwartet oder Musik, aber absolut null! Nur Feuerwerk!